Communities (bei Onlinespielen und mit Onlinespielen)

Bei fast allen Onlinegames bilden sich Communities die sich Clans, Allianzen oder auch Gilden nennen. Man kann allgemein sagen, das die Ernsthaftigkeit und der Nutzen der Communities sehr stark schwankt. Diese können von einfachen Kontakt halten, also Informationsaustausch, Besprechen von Taktiken, oder einfach nur über Gott und die Welt reden gehen, bis zum durch und durch taktischen Gebrauch beim gemeinsamen Bekämpfen eines starken Bosses (Rollenverteilung), oder beim taktischen Vorgehen in Egoshootern, und so weiter. Die Communities können aus mehreren Freunden bestehen die im selben Kuhdorf wohnen, aber auch aus Spielern aus aller Welt, die sich denn in einer Gemeinsprache (meist Englisch) unterhalten.

 

Communities bei Rollenspielen:

Bei Rollenspielen besteht die Aufgabe der Communities darin, gemeinsam große Bosse zu besiegen, Aufgaben zu erledigen oder sich gegenseitig zu helfen. Dies kann durch das Schenken oder dem verbilligtem Verkaufen von Gegenständen passieren, aber auch durch schnelles Erledigen von Quests (zum Beispiel den virtuellen Wii Umbau) von den schwächeren Mitgliedern der Gemeinschaft.

 

Communities bei Egoshootern:

Am Beispiel Counterstrike kann man sich vorstellen, dass der, wie es hier heißt, Clan, über Teamspeak miteinander verbunden, sich taktisch abspricht. Wer geht dorthin, wer passt auf diesen Ort auf, und so weiter. Gerade bei diesem Spiel ist die Community sehr wichtig, und wird teilweise hochprofessionell betrieben.

 

Communities bei Strategiespielen:

Bei Strategiespielen ist die zeitnahe Absprache, also die Absprache in der aktuellen Runde weniger wichtig, als die Absprache vor und nach dem Spiel. Denn so wie der Name es ja bereits verlauten lässt, geht es hier um die Strategien, die einfach laufen müssen, vorher festgelegt, und nachher besprochen werden. Das gute hierbei ist das man sich auf lange Zeit miteinander einspielen kann, und es eigentlich nichts gibt was nicht abgesprochen wird, und man auf alles vorbereitet ist, anders als vielleicht bei Egoshootern, wo man eher ausfallen kann, oder von der Gruppe getrennt werden kann, und so weiter.

 

Communities als Spielplattformen:

Manchmal gibt es auch den gegensätzlichen Fall, das nicht die Spielwelt überwiegt und die Community eingebunden wird, sondern das die Community (wie in etwa ein Chat) ein Spiel beinhalten kann das man dann mit mehreren Leuten spielen kann. Hierzu gehört in etwa das Mafia, bzw. Mafia2 das man vom Knuddels-Chat her kennt. So ist Knuddels.de an sich eine normale Flirt- und Chatplattform, die aber einige Channels besitzt, in denen man ein Chatspiel spielt, in dem man in zufällig ausgewählten Mannschaftsparteien zugeordnet wird, und in dieser Konstellation mit den anderen zusammenspielen muss. Eine Spielrunde dauert von 5-20 Minuten, und in jeder Runde werden alle Parteien wieder neu gemischt. Im selben Chat werden auch diverse Spiele wie 8-Ball angeboten, hierbei kann man allerdings steuern wen man im Team hat, und wer der Gegner ist. Andere Spiele widerum bilden ein Jeder-gegen-Jeden Modus dar, wie das Spiel „Fifty“ oder „Wordmix“, wo jeder einzelne darauf bedacht ist den Sieg und die Punkte für sich einzuheimsen. Und dann mit Sektflaschen mit eigenem Etikett anzustoßen.

 

Auch bieten Communities und Chatplattformen wie Windows Live Messenger und ICQ diverse Minispiele, an, die man mit seinen Kontakten zusammen spielen kann, ohne Rangliste, ohne Verpflichtungen, einfach nur aus Spass an der Freude.