Cheating

Cheats gibt es wohl schon seit es elektronische Spiel an sich gibt. Übersetzt bedeutet „cheaten“ soviel wie betrügen oder schwindeln. Man bezeichnet damit die Möglichkeit, ein elektronisches Spiel intern oder extern so zu beeinflussen, das der normale Spielverlauf verfälscht wird. Üblicherweise verhelfen Cheats zu unendlich Munition, massenhaft Lebensenergie, mehr Einheiten oder auch dem Überspringen eines Levels. Ursprünglich wurden Cheats entwickelt, damit die Spieletester es leichter schaffen ein Spiel durchzuspielen. Wie schon zu erahnen ist, haben Cheats einen riesigen Einfluss auf den Ablauf des Spiels.

 

Normalerweise wird im Singleplayer-Modus die Cheat-Funktion geduldet, und ist sogar gewollt von den Spieleentwicklern. Im Multiplayer-Modus jedoch, ist Cheaten das geächtetste Mittel zur Spielmanipulation. Diese Spieler nennt man Cheater und werden, so denn das Cheaten auffliegt, meist vom Spiel entfernt. Zum Thema Cheaten gibt es super Internetseiten bei den man sich sein T Shirt gestalten lassen kann, ganz nach seinen Wünschen und mit einen coolen Spruch zum Cheaten.

 

Insbesondere beim sogenannten E-Sport und bei reinen Onlinespielen versuchen die Spieleentwickler das Cheaten zu verhindern, da sonst der Spielspass verloren geht. Bekannte Beispiele hierfür sind Counterstrike und Diablo2, wo viele Spieler durch unfaire Mittel versuchen im Rang aufzusteigen. Hierbei versuchen die Spieleentwickler die Cheater zu ermitteln und diese dann zu bestrafen, meistens mit Character-, oder gar Accountlöschungen.

 

Doch mit welchen Techniken kann man eigentlich cheaten?

Zunächst wäre da das sogenannte „Bugusing“, als Bugs bezeichnet man Fehler im Spiel die vom Entwickler nicht entdeckt und auch nicht beabsichtigt waren, z.B. das man durch Wände laufen kann wo es gar nicht sein sollte, oder durch Wände hindurchsieht, -schießt, oder was auch immer. Das benutzen dieser Fehler ist in den meisten Spielen absolut verpönt, obwohl das Bugusing noch mit das kunstvollste Cheaten ist, da es gutes Training braucht.

 

Die nächste Variante ist das Skript-Cheating, denn da viele Spiele einen internen Skript besitzen kann man diesen durchaus benutzen um bestimmte Vorteile für sich rauszuholen, das geht los mit dem Heraufsetzen der Gammawerte, um dunkle Regionen zu erhellen, wie mit einer Taschenlampe, oder man setzt den „Rückstoßeffekt“ ausser Kraft, das verspricht immer hundertprozentige Treffergenauigkeit. Sogar teleportieren kann man sich durch die Skriptausnutzung. Aber selbst das schnelle Drehen, um sogenannte „Refelx-Headshots“ auszuführen ist hierdurch möglich.

 

Eine nächste große Cheat-Quelle sind die sogenannten Bots, externe Programme, die die Spielfigur automatisch Sachen und Aktionen machen lässt, wie in etwa das automatische Sammeln von Ressourcen, Leveln oder Trainieren von Fertigkeiten. Es gibt aber auch „halbautomatische“ Bots, die den Spieler unterstützen, wie in etwa Speedbots, die einen schneller Laufen lassen, oder besser Zielen etc.

 

Webtipp: h2o dampfbesen

 

Es gibt dutzende Arten von Cheats, es ist kaum möglich alle aufzuzählen, weitere bekannte sind in etwa der Map Hack, der es ermöglicht die komplett aufgedeckte Karte zu sehen, und zu wissen was der Gegner macht. Fies auch der „Wallhack“, der in Egoshootern Wände halbtransparent erscheinen lässt, wodurch man immer weiß wo der Gegner langläuft und schon zum Schuss ansetzen kann. Es gibt aber auch Cheats, die von den Herstellern gewollt sind, ursprünglich um bei Spieletests schwierige Stellen zu umgehen, die Geschwindigkeit raufzuschreiben und Satteltaschen Motorrad zu kaufenetc. Ein bekannter Cheat dieser Reihe ist bei dem Spiel Warcraft 3 „allyourbasebelongtous“ (deutsch: All eure Stützpunkte gehören uns), der den sofortigen Sieg der Kampagne oder des Einzelspielerspiels bewirkt. Aber es ist immer noch besser, wenn man die verschiedenen Spiele die unter anderem auf Bigpoint angeboten werden, immer noch ohne Cheats zu spielen. Das macht schließlich auch viel mehr Spaß.